startuphafen.sh erweitert seine digitale Flotte

In den vergangenen Monaten hat sich bei der digitalen Gründungs- und Nachfolgeplattform startuphafen.sh viel getan. Grund genug, die Projektfortschritte im Beisein von Digitalisierungsminister und Chef der Staatskanzlei Dirk Schrödter in der Messe Husum vorzustellen.

Als Leuchtturmprojekt bezeichnete der Stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Flensburg, Wilhelm Lumbeck, den startuphafen.sh und wies darauf hin, dass Nordfriesland eine von acht Pilotregionen beim bundesweiten Projekt „Schneller Gründen“ des Digitalministeriums sei. Darauf könne man stolz sein – wie auch auf die vielen neuen Module und Features, die beim Launch-Event gezeigt wurden.

Minister Dirk Schrödter, der auch beim ersten Launch-Event vor etwas über einem Jahr die Keynote gehalten hat, freute sich, mit dem startuphafen.sh ein wichtiges Signal an die Bundespolitik senden zu können: „Digitalpolitik ist heutzutage Machpolitik. Daher geht es um die Frage, wie wir uns im digitalen Raum aufstellen, wie wir unseren Staat modernisieren und digital unabhängig machen. Davon hängt unsere Handlungsfähigkeit und auch das Vertrauen der Menschen in den Staat und die Demokratie ab. In Schleswig-Holstein haben wir uns auf den Weg begeben, echte digitale Souveränität durch den Einsatz von Open Source Lösungen zu erreichen. Zentrale Bausteine dabei sind unsere Open Innovation und Open Source Strategie, der DigitalHub.SH und das Landesprogramm Offene Innovationen. Hier entwickelt die heimische Digitalwirtschaft gemeinsam mit Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen innovative, nachnutzbare Open-Source-Lösungen. Eines dieser herausragenden Projekte ist Startuphafen.SH“, sagte Digitalisierungsminister Dirk Schrödter. „Ich bin beeindruckt, wie sich das Projekt etabliert und weiterentwickelt hat sowie eine bundesweite Erfolgsgeschichte schreibt. Wir senden über die Landesgrenzen hinaus ein echtes Signal für innovative Open-Source-Lösungen made in Schleswig-Holstein.“

Matthias Hasse, Direktor des Amtes Eiderstedt, das als Projektträger Initiator und Pionier des startuphafen.sh ist, pflichtete bei und ergänzte: „Prozesse zu standardisieren und zu vereinfachen, kann helfen, Bürokratie smarter zu machen. Wer gründen möchte, für den muss es einfach werden, das ist die Devise des Teams des startuphafen.sh“, so Hasse. Das sei die primäre Zielgruppe wie auch die landesweite Nachnutzung. Dafür lohne sich der Aufwand. 

Mittlerweile ist die Gründungs- und Nachfolgeplattform startuphafen.sh auch über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus bekannt, berichtete Head of Sales und Geschäftsführer PCT digital, Thomas Tucker. Parallel den Rollout in Schleswig-Holstein zu organisieren und mit Nordfriesland auch im Projekt des Bundes Schneller Gründen als eine von acht Pilotregionen dabei zu sein, sei Ehre und Herausforderung zugleich. „Nordfriesland“, so Tucker, „zeichnet sich durch hohe Technologieoffenheit und digitale Kompetenz aus“. Das hörte der anwesende Landrat Florian Lorenzen gern.

Es sei sehr motivierend zu sehen, wie in ganz Schleswig-Holstein Kommunen, Kammern, Landesregierung und Gründer an einem Strang ziehen, berichteten die Kollegen von PCT digital.

Isabel von Blomberg, ebenfalls Geschäftsführerin PCT digital, zeigte die neuen Tools des startuphafen.sh sowie in der Demoversion der Plattform eine Gründung im Bereich des Handwerks. Mit der Anbindung an die Bundesnotarkammer sowie an die Handwerkskammern, aber auch mit dem Rollout über die Kreise und Städte in Schleswig-Holstein wird die digitale Gründung weiter erleichtert. Mit der Erweiterung des startuphafen.sh sind echte digitale Mehrwerte für Gründerinnen und Gründer, aber auch Nachfolgeinteressierte geschaffen worden. Wer mehr erfahren möchte, loggt sich am besten gleich mit seiner BUND-ID ein auf www.startuphafen.sh und legt los.